Osteopathie

ist eine ganzheitliche Methode, die sich zu Diagnose und Therapie der Hände bedient. Unter Anwendung verschiedener Techniken reguliert der Osteopath die Anordnung Ihrer Muskeln, Sehnen und Nervenbahnen und aktiviert so die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers.

Um die beste Methode für eine erfolgreiche Behandlung zu finden, sind folgende Informationen wichtig:

  • Ihre komplette Vorgeschichte (Anamnese)
  • Ihre medizinischen Vorbefunde (Röntgenbilder, Ergebnisse von Durchuntersuchungen etc.)
  • Eine genaue Untersuchung, die – unabhängig von den Beschwerden – den ganzen Körper umfasst

Entsprechend den drei Teilbereichen der Osteopathie werden neben verschiedenen Mobilitätstests des Bewegungsapparates (Strukturelle Osteopathie) auch Tests durchgeführt, welche die Organe und Bindehäute (Viszerale Osteopathie), den Schädel, die Wirbelsäule und das Kreuzbein (Craniosacrale Osteopathie) betreffen.

Alle drei Teilbereiche stehen untereinander in Verbindung und müssen daher bei einem auftretenden Problem berücksichtigt werden.

Ziel einer osteopathischen Behandlung

Ziel ist es, dem Körper zu einer verbesserten Mobilität und zu einer möglichst guten Funktion zu verhelfen.

Wie oft sollte behandelt werden?

Eine Behandlung dauert in der Regel zwischen 30 und 50 Minuten. Nach einer Behandlung sollte der Körper über eine bestimmte Zeit ruhen, um die Eigenregulationskräfte nicht zu stören. Daraus ergeben sich größere Zeitabstände (ein bis mehrere Wochen) bis zur nächsten Behandlung. Anzahl und Abstand der Behandlungen hängen aber auch immer vom jeweiligen Krankheitsbild ab.

Behandlungsschwerpunkte beim Erwachsenen

  • Akute und chronische Schmerzzustände des Bewegungsapparates (Rückenschmerzen, „Hexenschuss“, Nackenbeschwerden, chronische Gelenkserkrankungen)
  • Anschlussheilbehandlung nach Unfällen, operativen Eingriffen am Bewegungsapparat
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus, Sinusitis, chronische Mittelohrentzündungen
  • Störungen innerer Organe
  • Atembeschwerden (z.B. Asthma, Bronchitis)
  • Verdauungsprobleme (Reizdarmsyndrom, Verstopfung
  • Nervosität, Angespanntheit, Schlafstörungen
  • Menstruationsbeschwerden, Blasenschwäche, Prostataleiden
  • Probleme des Kauapparates

Behandlungsschwerpunkte bei Kindern

  • Allergien, Asthma, Bauchkrämpfe, Einnässen
  • Schrei- und Spuckkinder
  • Geburtstraumata (Vakuumextraktion, Sectio etc.)
  • Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
  • Lernschwierigkeiten und Legasthenie
  • Augenprobleme, Ohrenprobleme
  • Wachstumsprobleme, Haltungsschwächen, Skoliose, Schiefhals
  • Zahnfehlstellungen, Probleme des Kauapparates
  • Schlafstörungen
  • Somatisierungsstörungen
  • verzögerte oder auffällige Entwicklungen

Therapeutisches Konzept

  • Die Behandlung des ganzen Menschen unter Berücksichtigung seelischer und körperlicher Symptome
  • Vereinigung klassischer Medizin mit naturheilkundlichen und komplementären Ansätzen
  • Erstellung eines individuellen auf den einzelnen Menschen abgestimmten Behandlungskonzepts
  • Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit
  • Dem Patienten ein eigenverantwortliches Gesundheitskonzept in die Hand geben